Was tun im Trauerfall?

Bei einem Todesfall zu Hause rufen Sie bitte zuerst einen Arzt an, am besten den behandelnden Hausarzt (außerhalb der Sprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117). Dieser stellt die Todesbescheinigung aus, die für die Überführung Ihres Verstorbenen notwendig ist.
Tritt der Tod in einem Krankenhaus oder Pflegeheim ein, leitet die dortige Leitung die ersten Schritte ein.
Benachrichtigen Sie anschließend uns. Wenn Sie es wünschen, überführen wir den Verstorbenen sehr zeitnah. Es ist aber auch möglich, dass der Verstorbene noch zu Hause verbleibt – bis zu 36 Stunden ist dies gesetzlich erlaubt.

Das Beratungsgespräch führen wir in aller Ruhe mit Ihnen, zu einem gemeinsam vereinbarten, zeitnahen Termin in unseren Räumen.


Folgende Dinge bitten wir Sie, zu Ihrem Gesprächstermin mit uns mitzubringen:
  • Personenstandsurkunden im Original.
    Ist der/die Verstorbene
    • ledig – die Geburtsurkunde
    • verheiratet – die Heiratsurkunde der letzten Ehe
    • verwitwet – die Heiratsurkunde der letzten Ehe und die Sterbeurkunde vom Ehepartner
    • geschieden – die Heiratsurkunde der letzten Ehe und das Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk
    • Bei Personen, die aus dem Ausland zugezogen und die deutsche Staatsbürgerschaft erworben haben – jeweils das Original in Landessprache und eine beglaubigte deutsche Übersetzung. Wurde bei der Einbürgerung die Schreibweise des Namens zur deutschen Schreibweise angepasst, benötigen wir die Namenserklärung.
  • Ausweisdokument oder Meldebescheinigung.
  • Persönliche Kleidung, falls gewünscht.
  • Bei Lebens- oder Sterbegeldversicherungen, bitte die Policen im Original.
  • Rentenbescheide.
  • Gerne dürfen Sie auch eigene Texte für Ihren individuellen Trauerdruck mitbringen.
  • Foto(s) der verstorbenen Person für die Trauerfeier, falls gewünscht.